Essen ist fertig

Der Masterentwurf hat zum Ziel zukunftsweisende Ideen für eine langfristige Neugestaltung des zentrumsnahen Gebiets aufzuzeigen, die Attraktivität des Standorts zu erhöhen und ein tragfähiges Image zu finden. Eine wesentliche Frage ist, welche Rolle das Quartier als Trittstein zwischen (reichem) Süden und (armen) Norden in der weiteren Entwicklung Essens spielen kann. Eine besondere Herausforderung ist die Einbettung des Quartiers in die umgebenden Nachbarschaften, von denen es durch Bahntrassen, Autobahn A40 und viel befahrenen Hauptverkehrsadern getrennt ist. Vor dem Hintergrund, dass Essen 2017 Umwelthauptstadt wird, muss sich die Stadt im Wandel von der „Kohlestadt” zur „Grünen Stadt” behaupten. Um das Areal neu zu gestalten, ist es notwendig eine Vision zu finden. Welche Formen des Wohnens und Arbeitens sind denkbar? Können zukünftige Planungen an Essener Traditionen, wie den DIY-Urbanismus anknüpfen und „Urban Manufacturing“ und „Hybride Gebäudenutzungen“ integrieren?